ZZ-Edition, Band 10
Robert Prantner
232 Seiten, zahlreiche Abb.,
130 x 210 mm
19,90 Euro
Was ist ein Zeichen? Seite 13
Die Lebenskraft der Zeichen – Aurora, die Morgenröte im Klingeln des rosaroten Weckers – Lebensordnung und Straßenordnung – Die Sprache und Sprechweise der Zeichen
Richtungsänderung – um jeden Preis? Seite 17
Gusto und Geschmäcker sind verschieden – Nichts im Winkel und Abgrund lassen, anderen Orten zustreben
Der Mensch ist keine Ameise Seite 19
Auch das Leben unterscheidet „Nachrang“ und bedingungsloses „Stop“
– Muß nicht sein: Station im „Kloster auf Zeit“ – Ein Sabbatjahr als heilende innere Medizin – Nachdenken meint Vorausdenken
Ein Bison könnt’ ja kommen Seite 22
Überfluß und Überdruß – Kein weiß-schwarzer Pinguinvogel auf den Straßen der Großstadt – Bindung an eine Fahrtrichtung?
Hätte Goethe das geahnt? Seite 24
Eine päpstliche Ordenskollane wie die goldene Schneekette eines mittleren LKW – Was einem steirischen Bundeskanzler so einfällt.
Gedanken sind zollfrei Seite 27
Eine Stange Zigaretten muß nicht tödlich sein – vier Bahnwaggons voll Whisky, und die Gelassenheit des Herzens ist im Eimer – Alte Diplomaten trinken kübelweise?
Wenn Lebenswege schmäler werden Seite 29
Dank enger Straßenführung: geschwollene Zahnbacken oder Zeitung lesen – Schiedsrichter „Kleines Bezirksgericht“?
„Is’ ja nur a Viech, net wahr?!“ Seite 31
Das niedergemetzelte Rehkitz und seine tote Mutter – Was sagt Papst Paul VI. zu den toten „Bambis“: „Eines Tages, am jüngsten Tage, werden wir die Tiere im Geheimnis des Christus’ wiederfinden.“
Kein intellektueller Hopser vor Leobens Toren Seite 35
„Und wenn die Kreatur sich einst dem Paradiese naht …“ (Carl Zuckmayer) – Mitleid heißt Mitleiden mit den Tieren – Achtung bedeutet Hochachtung eigener Art, ein menschliches und christliches Gesetz.
Ein „fades Tempo“ als Zeichen des Stilleseins Seite 41
Nur zwei Hände haben, viel normale Arbeit, ein gesundes Herz im Leib, dies ist nicht „Streß“ – Eben dieses Herz, die biblische „Sehnsucht der ewigen Hügel“?
Etwas in Bewegung setzen!? Seite 46
Eine erfolgverheißende Zielvorstellung des 21. Jahrhunderts? – Lebensdroge, die der Ruhe den Garaus macht – Kräftefelder des Lebendigen, der Beharrung widersprechend, aber mit Beharrlichkeit verfolgt
Knochen, Mafiosi oder „Kapuziner in ungewohnter Rolle“ Seite 48
Nachkriegskrimi im Milieu sizilianischer Mönche – Ein furchterweckender deutscher Schäfer einem heiligen Stigmenträger zugetan – zurück zu mittelalterlichen Legenden: gleich kühnen Seefahrern vorbei an mystischer Hölleninsel.
Ruhender Verkehr als Unruhestifter Seite 56
Das schlimme „Töfferl“ ist durchgegangen – Aber: da ist es ja wieder“ – In ein Kfz verliebt, um es zu verkulten – Auch Würstelstände dokumentieren.
Hopp, hop, hop, ho … Seite 60
Verkehrszeichen – Todeszeichen? Niemals Vertrauensgrundsatz
bei Kindern im Straßenverkehr
Die parkende Seele Seite 62
Der geliebte Wagen – sein Auto, ein „Schatz“ für dessen Eigner, der auch sein Herz sein könnte – Verschmutztes Blech macht keine „Drecksau“ – ein häßliches Wort, kein Schatz im Wörterarsenal
„Froschgefahr“ oder „Italienisch für Auto-Touristen“ Seite 66
Leben soll an heißer Stelle nicht verbrennen – Die altägyptische Überlieferung ordnet den Quakerichen geheimnisvolle Mythen zu – nicht
aber das Gurkenglas meiner Mutter zur Kinderzeit
Gefahr ist halb oder doppelt so schlimm Seite 69
Felsen purzeln, Autos schleudern, unbekannte Drohung lauert –
Was man kennt, erfaßt man, was unerkannt bleibt, bedroht
Diese Radlfahrer – eine Plage Seite 76
Bewegung, das menschliche Knochengebäude und der Herzmuskel – Was das geliebte Radeln bewirkt und was es nicht kann
Eisenbahn und deren Schranken sind zweierlei Seite 79
Die Lokomotive – ein Kindheitstraum auch für Erwachsene – Schranken sind Lebenselemente, die es zu beachten und zu bewältigen gilt – die „Transsibirische Eisenbahn“ überlebt und überfährt Ideologien, Systeme, Umstürze – Aber der „Blue train“ Südafrikas ist der nobelste Zug der Kontinente – Nachhaltigkeit mal zwei.
Von Sackgassen und sehr dummen (saudummen) Gedanken Seite 89
Nicht jeder Fußgänger ist ein Autofahrer, der einen Parkplatz gefunden hat. Zerstörungswut ist keine Krankheit, sondern kriminelle Emotion.
Ratten im Streß niemals auf Autobahnen? Seite 92
„Streß“ in der modernen medizinischen und pharmazeutischen Forschung ist nicht das, wovon Millionen Bürodamen stöhnen, die noch „einkaufen gehen müssen“.
Sie lieben wirklich Pferde? Seite 99
Keineswegs in unbestimmter Mehrzahl – Liebe zu Pferd und Pferden nur in Nahbeziehung – Ein Auto passiert den Reitweg.
„Unten durch, drüben hoch hinaus“ oder „Sitzt ein guter Zwerg im Wurzelwerk?“ Seite 103
Wie Knirpse an der Hand der Oma eine Rolltreppe bezwingen
Kein Ur-Knall, sondern das Unmenschliche ist
gefährlich Seite 107
CERN-Forschung weltweit mit österreichischem Satelliten im Kampf gegen die Menschheitsgeisel „Krebs“ – Wiener Neustadt an der Spitze der Innovation
Reißverschluß mit Gewissen oder Kreisverkehr im Selbsterhaltungstrieb Seite 111
Keine Lebenslage im luftleeren Raum – Spannende Aufgaben und/oder tragfähige Beziehungen – Gehirnforscher sagen: Der Mensch will Geborgenheit und zugleich über sich selbst hinauswachsen – Glück und Zufriedenheit: zweierlei oder ein Paar?
Ist Erdöl ein besonderer Saft? Seite 114
Rund um die Globalisierung des Weltmarktes – Bedeutsame Chemie in Förderung, Verarbeitung und deren Geschichte – Öl ins Feuer gießen schafft politische Brände.
Auch wer Seitenwinde sät, könnte Sturm ernten Seite 119
Mensch, Arbeit, Kapital, Maschinen und was der Papst dazu sagt – Management und Unternehmerethik heute.
Aus der Militärsprache des alten Rom Seite 123
Ein Lebensrettungs- und Lebensbewahrungszeichen – „Subsidiarität“ markiert Hilfe zur Selbsthilfe – Hilf Dir selbst, dann hilft Dir Gott.
Keine kranke Sache und kein linkes Ding Seite 132
Hospes, Hospital, Hospiz und die Bernhardiner-Solidarität ist der andere Schenkel neben der Subsidiarität – Baugesetze der menschlichen Gesellschaft – Irrwege der Gleichheit
Bitte warten! Sie werden sofort nach Freiwerden einer Leitung verbunden Seite 140
Telephonieren ist Reden oder Schweigen – das Schweigen bei Ignatius von Antiochien und bei Thomas Merton und was aus der Stille wächst.
Das Flugzeug ist kein Stehzeug Seite 146
Sein oder Nichtsein mit KLM – Ohne Hamlet mittels Notrutsche an Neufundlands Meeresküste gelandet – Ohne StVO auch nicht am Wiener Zentralfriedhof landen
Der Kriegsgott und der Schokoriegel machen mobil Seite 151
Mobilität ist die Zielvorstellung des Straßenverkehrs – Grün-gelb-rote Lichtspiele seien kein Hemmnis – 14 Milliarden Liter Sprit im deutschen Raum verschwendet – Kleine Radwegampeln nicht für die Sieben Zwerge.
„Aufwärts–Abwärts“ oder fast eine Redeübung in der Schule Seite 156
10 % hinauf, 10 % wieder hinunter – Was das mit dem einzulegenden lang per Auto und zu Fuß zu tun hat. Der Papa belehrt seine 14jährige Liesl – Nicht zuckeln, sondern angemessen gleiten – Katastrophen per Leerlauf ohne Gas?
Nochmals: banale „30er Zone“ – eine Zeitreise der Mystik? Seite 159
Seinsgesetze der Ordnung im Spiegel der Zahlensymbolik? – Von Isidor von Sevilla zur Arithmologie – Was sagen uns die Bäume der Keltenzeit und deren uralter Baumkalender? Eibe, Apfel, Buche, Olive, Birke, Eiche, die Zedern des Libanon. Und der Weihrauch im Maghreb
Kommt Hochmut vor dem Verfall Seite 165
Der „Alte Schulweg“ zu einer „neuen“ Schule? – Information schafft Form, Form Bildung, Bildung den Charakter
Schafe lesen „Hardlgasse 14 Seite 169
„Allzeit Getreu“ in Wiener Neustadt auch für Tiere – Ein Tierschutzhaus wie kein zweites? – Ein „Judas-Schaf“, um seine Artgenossen zu betrügen – Kein „dummes Schaf“, kein „blöder Hammel“
Ein Blick auf die fernöstlichen Zeichen Seite 174
Alles sei Hinweis? – Und wie die Zeichen miteinander stehen – Alle Philosophie bleibt karg – Lehrmeister Sinologie und Karl Jaspers
Internet als Planet mit Vorrang? Seite 178
Was bedeutet IDIOM? „Information Diffusion Acron Interactive Online Media“ – Es geht auch um Folgen des Klimawandels – Entscheidungsstrategien in Politik und Wirtschaft – Wissenslandkarten als Novum
Eine Kirche ist eben eine Kirche Seite 181
Ein Lebenszeichen, das den Schöpfer und Erhalter des Lebens einmahnt – Blick ins Innere des Lebens? – Mechthild von Magdeburg, Nonne des 13. Jahrhunderts, ist keine Antithese zu bayrischen Weißwürsten mit Händlmaier-Senf
Bibel, Talmud, Mystik – und eine tragische Geschichte Seite 186
Die Thora als Herzstück der Selbstoffenbarung Gottes – Tempel und Synagoge, Bethäuser vor dem Ewigen – Die Kabbala mit der „Sohar“, dem Buch des Glanzes (Sofer ha Sohar – Buch des Glanzes)
Nach Mekka und Medina über Moscheen des Islam zwischen Hamburg und dem Appenin Seite 191
Gott im Islam – Einzig, Ewig, Allmächtig – Die „UMMA“ – Religion, Gesellschaft, Staat – ein Wort und die Identität der Inhalte – Das Gesetz des Islam, die Scharia, ihre Totalität und die Wirklichkeiten – Zielvorstellungen und harte Reibungsflächen
Straßenzeichen sind auch Verkehrszeichen Seite 199
Buddhistisches Leben in Europa macht Papst Benedikt XVI. mehr Sorge als ausufernde Laizität im alten Abendland – „Buddha – ein „unbeschrankter Bahnübergang für Christen?“ – Selbsterlösung und Lauterkeit – zwei Piloten für suchende Charaktere?
Energie wächst nicht im Wolkenkuckucksheim Seite 203
Diogenes, Lichtträger, jedoch kein Hindu – Licht als Lebenszeichen in dunkler Wirrnis – Johann Wolfgang von Goethes Sterbestunde: die Bitte um „mehr Licht“ – die Sehnsucht des Menschseins überhaupt
Yoga – ein „Abfahrtslauf ohne Tiefschnee“? Seite 207
Ein frei erwähltes Joch an immer schwierigeren Übungen zur Erlösung des Selbst – Sechs Erlösungssysteme als sechs Sichtweisen des Abenteuers Yoga
Fette Bäuchleins – stumme Affen? Seite 212
„Bitte nicht füttern“ nicht nur im Affenhaus – Besucher-Verkehrs-
schilder an den Gittern der Menschenaffen – gilt auch für Kinder und Enkel, Neffen und Nichten an den Händen der Omis, Muttis, Tanten und deren männlichen Begleitern – Affen reden kein Silber, aber ihr Schweigen ist Gold.
Was Fahrbahnen der Straßen mit Lebensbahnen auf Lebenswegen verbindet Seite 218
Auswege und Umkehren sind nicht ident – Schwedens Kriminalphilosoph Henning Mankell zeichnet Globalpessimismus – aber Arthur Schopenhauer war anders, weil er mit Immanuel Kant grübelte – Therese Martin, weltbekannt als französische, heilige Karmelitin Therese von Lisieux (die „kleine hl. Therese vom Kinde Jesu und vom heiligen Antlitz“) hat in die Lebensfinsternis der Verzweiflung ein strahlendes Licht erlösender Hoffnung gesenkt – Ihre Lebensweisheit im Spiegel eines halben Dutzends Straßenverkehrszeichen.
Das Ungewisse in der Passivenweite des TAO angesichts des Todes Seite 223
Straßenbahnzug Linie „71“ in Richtung Wiener Zentralfriedhof – Das Ungewisse ist der Tod
„Des Hundsviech hat … und Sie verschwinden jetzt von hier, zu zahlen brauchen Sie nichts …“ Seite 228
14 Lawinenverschütteten hat er das Leben gerettet – Aber da und dort: Hunden ist der Eintritt verboten
Schließlich die Taube im wirbeligen Verkehr – gurrendes Lebenszeichen des Friedens Seite 230
Und was der „Kräuterpfarrer“ zur Verantwortung für Tiere zu sagen wußte – Die alten Götter und der Taube Bild für Ruhm und Ehre